Zelten auf dem Kindergartengelände

 

Entstanden war die Idee ganz am Anfang, kurz nach dem Umzug in den sanierten Kindergarten, als unser schönes Außengelände noch nicht so toll designed war, sondern einfach nur eine riesige wilde Wiese. Den Outdoor-Fetischisten unter uns Eltern war gleich klar: Da wollen wir zelten!

 

Inzwischen quetschen sich jedes Jahr an einem Sommerwochenende etliche Zelte auf jeder verfügbaren Freifläche zwischen Sandkasten, Schaukel und Kletterturm, aber bisher sind auf unserem großen Außengelände immer noch alle untergekommen, die mitzelten wollten. Wer kein Zelt auftreiben kann, kann notfalls in der Turnhalle schlafen. Die ist übrigens auch begehrte Rettungsinsel für alle, deren stolz erworbenes Schnäppchenzelt nachts um vier im strömenden Regen dann doch schlappmacht...

 

Grillen und Stockbrot am Lagerfeuer gehören natürlich dazu, manchmal auch Gruppenspiele oder eine gemeinsame Radtour von der Rheinaue zum Zeltplatz. Und natürlich das große Frühstück am nächsten Morgen. Für Vorbereitung und Aufräumen sind natürlich alle Mit-Zelter gemeinsam verantwortlich.

 

Das Zelten in unserem Kindergarten ist nicht nur ein großer Familienspaß, sondern vor allem eine tolle Gelegenheit, in aller Ruhe andere Eltern näher kennenzulernen: Beim gemeinsamen Wiederaufbau zusammengestürzter Zelte geht das genauso gut wie beim abendlichen Bierchen am Lagerfeuer.

 

Auch wenn die Kinder an diesen Wochenenden in der Regel mit einem erheblichen Schlaf-Defizit heimkehren: Es war bisher immer ein tolles Erlebnis! (A.R.)